Wann Yoga machen? – Die beste Zeit für Yoga

Wann ist die beste Zeit, um Yoga zu machen? Wie oft sollte ich Yoga üben und vor allem wie lange? Mit Sicherheit hast du dir zumindest eine dieser Fragen schon einmal gestellt. In diesem Artikel gebe ich dir Antwort auf all diese Fragen und verrate dir, wie du die für dich beste Zeit für deine Yogapraxis findest und wann Yoga deine Praxis wie beeinflusst. Am Ende verrate ich dir außerdem, wie du es schaffst, deine regelmäßige Yogapraxis aufzubauen. Los geht’s!

Wann Yoga üben?

Die schlichte Antwort auf diese Frage ist: Dann, wenn es am besten in deinen Alltag passt. Es gibt nicht die eine ultimative Uhrzeit, die für jeden Yogi und jede Yogini perfekt ist. Wann Yoga geübt wird, kann zu verschiedenen Tageszeiten ganz unterschiedliche Wirkungen auf dich und deinen Körper haben.

Traditionellerweise wird Yoga von erfahrenen Yogis gern morgens nach dem Aufstehen praktiziert. Das muss aber nicht heißen, dass diese Tageszeit auch perfekt für dich ist oder in deinen Tagesablauf passt. Wenn du zum Beispiel in Schichten arbeitest oder morgens sehr früh aus dem Bett musst, wird niemand von dir erwarten, dass du dich schon um drei Uhr aus dem Bett schwingst und deine Matte ausrollst.

Deswegen gilt es, deine Yogapraxis an deinen Alltag anzupassen und nicht andersherum. Wann Yoga am besten in deinen Tag passt, entscheidest du. Deine Praxis sollte schließlich eine Bereicherung und keine Belastung sein oder?

Wie dich eine feste Zeit unterstützen kann

Eine feste Zeit für Yoga hilft dir, mehr Regelmäßigkeit in deine Praxis zu bekommen. Such dir am besten eine Tageszeit, in der du ungestört sein kannst und die gut in deinen Tagesrhythmus passt. Das kann direkt nach dem Aufstehen, nach der Arbeit oder am Abend vor dem Schlafengehen sein. Wenn du in Schichten arbeitest, passe deine Yogapraxis an deine Arbeitszeiten an.

Am besten kommunizierst du deine persönliche Yogazeit auch mit deinen Mitmenschen. So kannst du sichergehen, dass du währenddessen ungestört bist und keine Ablenkungen auftreten. Schalte dein Handy ab und tue, was dich auf deine bevorstehende Yogaeinheit einstimmt.

Morgens für Energie und Frische

Wie bereits angekündigt, ist der Morgen die favorisierte Zeit vieler Yogis und das hat einen ganz bestimmten Grund. Morgens bist du frisch und musstest nur wenige Eindrücke der Außenwelt verarbeiten. Dein Kopf ist noch „leer“ und dein Körper unbelastet. Wie viele andere Yogis kann ich auch bestätigen, dass eine morgendliche Yogapraxis dich perfekt für den bevorstehenden Tag wappnet und dich mit Energie versorgt.

Der einzige Minuspunkt: Morgens bist du noch etwas steifer und nicht so flexibel. Wenn du schon einmal Yoga am Morgen gemacht hast, weißt du wovon ich spreche. Doch gerade deswegen kann Yoga am Morgen Wunder wirken. Es bringt deinen Kreislauf in Schwung und sorgt für mehr Beweglichkeit. So startest du frisch und energiegeladen in den Tag.

Wann Yoga machen die beste Zeit für Yog

Mittags für neue Kraft und Atempausen

Wie wäre es statt eines Mittagsschlafs mit einer erfrischenden, kleinen Runde Yoga? Das belebt und gibt neue Kraft für den restlichen Tag. Wenn du einen vollen Tag hast, kann die Mittagspause die perfekte (und vielleicht auch einzige) Zeit sein, deine Energiereserven wieder aufzuladen.

Wenn du nicht gerade zwei Stunden Mittagspause hast, sind hier ein paar Sonnengrüße oder einfache Yogaposen perfekt. Diese mobilisieren deinen Körper und geben ihm neue Kraft für die nächsten Stunden. Das ist besonders wichtig, wenn du viel im Sitzen arbeitest. Hierfür kann ich dir dieses Video von der lieben Kristin empfehlen. Kristin zeigt dir die besten Yogaübungen für eine kleine Auflockerung im Büro.

Abends für Entspannung und Stressabbau

Direkt nach der Arbeit beziehungsweise am Abend hilft dir Yoga, herunterzufahren und den Alltagsstress hinter dir zu lassen. Am Abend tun besonders sanfte und entspannende Yogaeinheiten gut. Wenn du noch genug Energie hast, kannst du dich aber auch bei einem fordernden Yogaflow so richtig auspowern. Auch das baut Stress ab und stimmt dich auf deinen Feierabend ein.

Wenn du abends Zeit zum Abschalten brauchst und es dir schwerfällt, den Kopf freizubekommen, könnte das die beste Tageszeit für dich sein, um Yoga zu üben. Für mehr Ruhe und Gelassenheit lege ich dir dieses Video der lieben Mady Morrison ans Herz. Ich liebe ihre Yogavideos und ich finde ihre Stimme total beruhigend.

Vor dem Schlafengehen

Direkt vor dem Schlafengehen würde ich dir nicht empfehlen, anspruchsvolle und anstrenge Yogaeinheiten zu machen. Das kann zu innerer Unruhe und schlechtem Schlaf führen. Besser ist es, sanfte und beruhigende Übungen zu machen, um deinen Geist und Körper zu beruhigen. Wenn du Probleme mit den Einschlafen hast, kann das wahre Wunder wirken.

Die Zeit kurz vor dem Einschlafen ist außerdem meist eine sehr ruhige und ablenkungsfreie Zeit, in der du nur für dich sein kannst. Nutze diese Zeit, besonders, wenn dein Tag vollgepackt ist und du wenig Zeit für dich selbst findest. Hier kann ich dir wieder ein Video der tollen Mady Morrison empfehlen. Ihre sanfte Abendroutine hilft dir beim Loslassen und lässt dich entspannt einschlafen. Danach kannst du direkt gelassen in die Federn sinken.

Wann Yoga machen die beste Zeit für Yoga

Wie oft sollte ich Yoga machen?

Wie alles andere hängt auch das natürlich sehr stark von dir und deinen Gewohnheiten und Zielen ab. Ganz generell kann ich aber sagen: Je öfter, desto besser. Aber besonders wenn du Anfänger bist und gerade erst mit dem Yoga anfängst, reichen 2-3 Mal die Woche völlig aus. Vielleicht beginnst du auch erst einmal mit einer Yogastunde in der Woche. Verlang dir vor allem zu Beginn nicht zu viel ab. Dadurch kann es schnell zu Verletzungen kommen oder du verlierst den Spaß an der Praxis und das wollen wir doch nicht oder?

Für eine regelmäßige und wirkungsvolle Praxis ist jedoch eine tägliche Basis das Beste, wobei du dir zumindest einen Tag Pause erlauben solltest. Diese Zeit nutzt dein Körper, um wieder Energie zu tanken und sich zu regenerieren. Aber auch hier gilt, sei behutsam mit dir und zwinge dir nichts auf, was nicht zu dir und deinem Alltag passt. Fang mit ein oder zwei Mal die Woche an. Nach und nach kannst du dich steigern und deine Yogapraxis vertiefen.

Und wie lange sollte ich Yoga machen?

Für die Länge deiner Yogaeinheiten gilt: Lieber jeden Tag kürzere Einheiten üben, als ein Mal in der Woche mehrere Stunden Yoga zu machen. Lange Einheiten sind toll, aber seien wir mal ehrlich: Nicht jeder hat die Zeit dazu. Beim Yoga zählt vor allem die Regelmäßigkeit. Zehn Minuten jeden Tag bringen dich viel weiter als zwei Stunden alle zwei Wochen. Wenn du regelmäßig Yoga machen möchtest, setz dir Prioritäten und versuche, so oft wie möglich Zeit für deine Yogapraxis zu finden.

Wann du Yoga besser nicht machen solltest

Achte darauf, Abstand zu den Mahlzeiten zu halten. Mit einem vollen Bauch ist Yoga nicht allzu angenehm und kann im schlechtesten Fall zu Übelkeit führen. Mit einem halbwegs leeren Magen übt es sich besser und viele Yogahaltungen sind einfacher zu bewältigen.

Auch während der Menstruation kann es gut sein, auf die Yogapraxis zu verzichten. Das gilt besonders für sehr dynamische und fordernde Haltungen, sowie Umkehrhaltungen wie den Kopfstand. Besonders während der ersten drei Tage der Menstruation ist es wichtig, dem Körper viel Ruhe zu gönnen und ihn nicht zu stark zu beanspruchen. Wenn dir sanfte Yogaeinheiten während dieser Zeit gut tun und eventuelle Schmerzen lindern, kannst du diese natürlich sehr gern machen.

Außerdem gilt: Höre auf deinen Körper. Wenn du starke Schmerzen hast oder dich etwas körperlich beim Yoga sehr beeinträchtigt, schalte lieber einen Gang runter. Das kann uns allen mal passieren und ist keine Schande. Yoga hilft zwar bei vielen Beschwerden wie Rückenschmerzen, aber du kannst dich bei Unachtsamkeit auch schnell verletzen oder gewisse Beschwerden verschlimmern. Sprich bei Problemen am besten mit deinem Arzt und zwinge dich nicht in Haltungen, die sehr unangenehme Schmerzen verursachen. Dann sollte deiner Yogapraxis nichts im Wege stehen.

So findest du deine perfekte Zeit und bringst Regelmäßigkeit in deine Yogapraxis

So das waren meine gesammelten Erfahrungen. Ich hoffe, du bist nun etwas schlauer, wann Yoga dich am besten in deinem Alltag unterstützen kann. Denn genau das soll Yoga für dich sein: eine Unterstützung. Deine perfekte Zeit findest du nur heraus, indem du herumprobierst und selbst wenn du für dich schon die ideale Yogazeit gefunden hast, kann es ab und zu sinnvoll sein, auch mal in der Zeit zu variieren und Neues auszuprobieren.

Wenn du Lust hast, deine ideale Yogazeit und vor allem auch Motivation für deine regelmäßige Praxis zu finden, lege ich dir meinen Newsletter wärmstens ans Herz. Du bekommst nicht nur mein kostenloses Ebook mit meinen zehn besten Tipps für mehr Motivation beim Yoga, sondern auch noch eine Vorlage für dein persönliches Yogatagebuch. Dieses Tagebuch soll dich für vier Wochen begleiten, dich motivieren und es dir ermöglichen, deine Yogapraxis zu entwickeln und aufzubauen. Außerdem bekommst du noch Tipps und Motivationsschübe von mir mit auf den Weg. Hört sich gut an? Wenn du noch nicht dabei bist, dann melde dich hier gern kostenlos für meinen Newsletter an!

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