Adé Selbstzweifel – So wird dir egal, was andere über dich denken

Machst du dir oft Sorgen, was andere über dich denken? Tust du Dinge, um anderen zu gefallen oder nicht anzuecken? Stellst du deine Wünsche und Träume hinten an, weil du Angst hast, andere könnten schlecht über dich denken? Keine Panik, es gibt einen Weg aus dieser Gedankenfalle. In diesem Artikel verrate ich dir, warum du dir nicht so viele Gedanken um die Meinung anderer machen solltest und wie du dich endlich davon freimachst.

Woher kommt die Frage, was andere über dich denken

Wir Menschen sind soziale Wesen, die es seit jeher gewohnt sind, in Gruppen zusammenzuleben. Daher liegt es in unserer Natur, nach der Anerkennung der anderen zu streben. Das gibt uns Sicherheit, aber macht uns auch abhängig von der Meinung anderer. Besonders die Angst vor Ablehnung oder Ausgrenzung macht uns eine riesige Angst.

Doch wie oft kommt es wirklich vor, dass andere uns ihre Ablehnung zeigen, uns vielleicht sogar sagen, was sie wirklich von uns halten und wie oft malen wir uns das  nur in Gedanken aus? Meistens steht die Abhängigkeit von der Meinung anderer in einem starken Zusammenhang zu einem Gefühl von Minderwertigkeit. Ein „Ich bin nicht genug“-Denken führt dazu, dass wir uns stets und ständig Gedanken darüber machen, was andere wohl von uns denken.

Wir geben der Meinung anderer mehr Wert als unserer eigenen und geben damit unsere Fähigkeit aus den Händen, selbstbestimmt zu leben.

Der Teufelskreis der Selbstzweifel

Adé Selbstzweifel - So wird dir egal, was andere über dich denken

Das Problem dabei ist, dass wir einem Idealbild hinterherjagen, von dem wir denken, das andere es von uns haben. Wir vernachlässigen unsere eigenen Wünsche, Träume und Ziele, halten uns vielleicht sogar klein. Und das alles nur, um anderen zu gefallen. Wir geben uns völlig auf.

Die erwünschte Anerkennung bleibt dabei jedoch aus oder reicht uns nicht aus. Wir fühlen uns durch Ablehnung bestätigt, weil wir selbst keine hohe Meinung von uns haben. Mit der Zeit versuchen wir immer mehr so zu werden, wie andere uns haben wollen. Oder noch schlimmer, wie wir denken, dass andere uns haben wollen. Denn meist stellen wir aus mangelndem Selbstvertrauen zu hohe Erwartungen an uns selbst und projizieren diese dann auf andere.

Auf dem Weg zu mehr Anerkennung wirst du nicht nur dich selbst verlieren, sondern der Weg wird auch nie enden. Denn das Problem liegt darin, dass du dich abhängig von der Meinung anderer machst und du auf diese Weise immer denken wirst, dass du nicht genug bist.

Du kannst es nicht allen recht machen

Du wirst es NIE, wirklich NIEMALS schaffen, es allen recht zu machen. Ich selbst habe das viel zu lange versucht. Bitte versuch es erst gar nicht. Dieser Versuch kann dich kaputt machen. Der einzigen Person, der du Rede und Antwort über dein Handeln stehen musst, bist du selbst. Für mich war diese Erkenntnis eine große Erleichterung.

Lass dich nicht zerreißen zwischen den Erwartungen, die an dich gestellt werden. Wenn du sie alle erfüllen willst, musst du dich stärker verbiegen, als du kannst und wahrscheinlich willst. Das fühlt sich alles andere als gut an. Perfekt zu sein ist kein wertvolles Lebensziel.

Du wirst nie wissen, was andere über dich denken

Schwierig ist das vor allem, weil du nicht in die Köpfe der Menschen gucken kannst. Du kannst gar nicht wissen, was sie über dich denken. Kann sein, dass sie schlecht über dich denken, kann aber auch sein, dass sie sich gar keine solchen Gedanken machen.

Bei vielen wirst du es nie wissen und das ist auch gar nicht nötig. Das Problem ist, dass wir uns oft einbilden, wir wüssten, was andere über uns denken. Vielleicht denkst du, sie würden dich für verrückt halten, wenn du dein Ding machst, deinen Job kündigst, um etwas anderes zu machen. Vielleicht meinst du, man würde dich schräg angucken, wenn du dein Aussehen veränderst oder tust, was du wirklich willst. Aber wirklich wissen kannst du es nicht. Also lass diese Gedanken los. Sie blockieren dich.

Was deine Selbstzweifel und Sorgen mit dir machen

Indem du zu viel Wert auf die Meinung anderer legst, machst du dich klein. Du stellst dein Licht unter den Scheffel, wie man so schön sagt. Die Folge ist, dass du dein eigenes Wachstum blockierst und nicht dein volles Potenzial lebst. Wieder so ein Teufelskreis. Wenn du dir stets Gedanken über die Meinung anderer machst, kannst du dein Selbstwertgefühl niemals erhöhen. Ohne Selbstwertgefühl kein Glück und kein Erfolg und ohne Erfolg und Glück wiederum kein Selbstwertgefühl.

Aus Angst vor der Ablehnung anderer wirst du nie deinen eigenen Weg gehen oder deine Komfortzone verlassen. Bitte verschwende diese Chance nicht. Ich weiß, dass es Angst machst, aber es wird immer Menschen geben, die nicht gut über dich denken. Das kannst du nicht kontrollieren und sollst du auch gar nicht. Aber was du kannst, ist diese Sorgen loszulassen und deine eigenen Ziele und Träume zu verfolgen. Einen tollen Artikel darüber, warum es sich lohnt, dir keine Gedanken mehr darüber zu machen, was anderen denken, findest du auch hier auf dem Blog der lieben Kristin.

So wird dir egal, was andere über dich denken

1. Erkenne negative Glaubenssätze und Gewohnheiten!

Die erste Etappe auf dem Weg zu mehr Lebensglück ist immer die Selbsterkenntnis. Leider ist das auch die schwierigste. Denn sie verlangt von uns, einen Blick nach innen zu werfen und uns auch unangenehme Dinge einzugestehen und bewusst zu machen. Doch dieser Schritt ist deine Chance auf Veränderung und ein selbstbestimmtes Leben.

Um dich von der Meinung anderer loszumachen, solltest du dir erst einmal ein paar Dinge bewusst machen. Die folgenden Fragen sollen dir dabei helfen:

  • Warum ist dir wichtig, was andere denken?
  • Was tust du, um anderen zu gefallen oder nicht anzuecken?
  • In welchen Situationen gibst du besonders viel auf die Meinung anderer?
  • Was denkst du, erwarten andere von dir?
  • Welche negativen Gedanken sollten andere deiner Meinung nach über dich haben und warum?
  • Was würde (schlimmstenfalls) geschehen, wenn es so wäre? (Würde die Welt davon untergehen?)
  • Sind die Menschen, um deren Gedanken du dir Sorgen machst, wichtig für dich?
  • Welche Dinge tust du, nur weil andere es von dir erwarten oder weil du denkst, andere würden es erwarten?
  • Wie fühlt sich das an?

Viele dieser Fragen lassen sich nicht in ein paar Sätzen beantworten. Du kannst sie aber im Hinterkopf behalten und deine Gedanken und dein Verhalten etwas genauer beobachten. Mit der Zeit werden dir Muster auffallen und du wirst neue Erkenntnisse über dich und dein Verhalten gewinnen.

2. Werde dir über deine eigenen Ziele und Wünsche bewusst!

In dem Moment, in dem du dich von der Meinung anderer freimachst, schaffst du Platz für deine eigenen Ziele und Träume. Vielleicht stehst du dann erst einmal da und fragst dich, was es eigentlich ist, was du im Leben wirklich willst. So ging es mir zumindest. Das herauszufinden ist ein langer Weg, In diesem Artikel zeige ich dir eine tolle Übung, die dich dabei unterstützen soll, deinen Wünschen auf die Spur zu kommen.

Wenn dir diese Ungewissheit anfangs Angst macht, ist das völlig normal. Doch mit jedem Schritt, den du Richtung Selbstverwirklichung gehst, wird dein Weg klarer und du wirst immer unabhängiger von der Meinung anderer. Natürlich bedeutet das, dass du auch mal deine Komfortzone verlassen wirst, aber daran kannst du nur wachsen.

Trau dich, neue Dinge auszuprobieren und auch mal Fehler zu machen. Nur so findest du heraus, was du wirklich richtig gut kannst und im Leben willst.

3. Übernimm Verantwortung für dein Leben!

Im nächsten Schritt ist es wichtig, Verantwortung für dein Handeln und damit für dein Leben zu unternehmen. Es bringt dich nicht weiter, dich nicht mehr von den Meinungen anderer abhängig zu machen, dann aber die Schuld bei anderen zu suchen, wenn mal ein Rückschlag droht. Verantwortung verbinden wir meist mit einer Last, aber sie bedeutet auch, dass du die Kontrolle über dein Leben übernimmst.

Du bestimmst über dein Leben und kannst es nach deinen Wünschen gestalten. Indem du die volle Verantwortung übernimmst, gestehst du dir ein, dass du alles verändern kannst, was du möchtest. Nur du kannst deine Situation ändern, nur du hast Macht über dich und dein Leben. Verinnerliche diesen Gedanken und handle danach.

4. Triff Entscheidungen selbstbestimmt!

Wenn du die Verantwortung für dein eigenes Leben übernommen hast, kannst du anfangen, Entscheidungen für dich und deine Zukunft zu treffen. Und zwar unabhängig von der Meinung oder den Erwartungen anderer. Damit stärkst du nicht nur dein Selbstvertrauen, sondern machst dich auch frei und unabhängig.

Ich kann verstehen, dass auch dieser Schritt angsteinflößend sein kann und ja, es kann sein, dass auch mal ein Rückschlag auf dich wartet. Doch gar keine Entscheidungen zu treffen, ist auch keine Lösung. Damit sagst du nämlich „Nein“ zu Veränderung und damit „Nein“ zum Leben. Wie du mit Rückschlägen umgehen lernst, erkläre ich dir übrigens hier.

5. Stärke dein Selbstvertrauen!

Wenn du dich von der Meinung anderer losmachen willst, kann es sein, dass immer wieder mal Selbstzweifel hochkommen oder du zurück in ein „Ich bin nicht genug“-Denken verfällst. Damit das erst  garnicht passiert beziehungsweise du leichter aus einem solchen Tief wieder herauskommst, kannst du dein Selbstvertrauen gezielt stärken.

Ein starkes Selbstvertrauen sorgt dafür, dass du dir und deinen eigenen Fähigkeiten vertraust und dich auch mal aus deiner Komfortzone wagen kannst. In welchen 6 Schritten du dein Selbstwertgefühl gezielt stärken kannst, erfährst du hier: Selbstwertgefühl stärken.

6. Stell dich deinen Ängsten!

Ich kann dir nicht versprechen, dass deine Ängste sich nicht ab und zu wieder blicken lassen, wenn du dich von Selbstzweifeln und den Gedanken anderer freimachen willst. Aber was ich dir versprechen kann, ist, dass es sich lohnt, sich ihnen zu stellen. Seinen Ängsten ins Auge zu blicken und seine Träume zu meistern, setzt unglaublich viel Energie frei, die dir Kraft gibt, deinen Weg selbstbewusst weiterzugehen.

Frag dich, was genau dir Angst macht und was das Schlimmste wäre, was passieren könnte, wenn du einfach tust, was du selbst gern tun willst. Dieses „worst-case-Szenario“, das wir uns ausmalen, trifft in den seltensten Fällen wirklich ein. Oder wie oft ist dir das schon passiert? Doch selbst ein Rückschlag kann dir nicht mehr so viel anhaben, wenn du den Mut aufgebracht hast, dein Leben in die Hand zu nehmen. Denn du bist genug und kannst alles schaffen, was du wirklich möchtest!

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Ich wünsche dir alles Liebe und Gute für deinen Weg!

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