So setzt du dir Ziele richtig und erreichst sie auch

So setzt du dir erfolgreich Ziele und erreichst sie auch

In diesem Blogartikel wartet eine gehörige Portion Motivation auf dich. Ich verrate dir nicht nur, wie du dir erfolgreich Ziele setzt, sondern wie du sie auch erreichst.

Wie sieht es aus mit deinen Vorsätzen und Zielen?

Das neue Jahr ist schon einige Wochen alt und deine Neujahrsvorsätze – insofern du welche hattest – damit auch. Hand aufs Herz! Wie sieht es mit deinen Zielen und Vorsätzen fürs neue Jahr aus? Bist du noch dran oder hast du schon aufgegeben? Meistens überleben unsere Ziele noch den Januar, denn in den Wochen nach Neujahr ist die Motivation meist noch groß.

Der wahre Grund, warum wir unsere Ziele schleifen lassen

Doch schon im Februar und März lassen wir unsere Ziele oft schweifen. Die Frage ist, warum eigentlich? Sind wir wirklich zu faul? Sind uns unsere Ziele weniger wichtig geworden? Erliegen wir dem Alltagstrott? Vielleicht spielen einige dieser Aspekte mit rein, aber ich denke, das ist nicht das Hauptproblem. Das Hauptproblem ist, dass wir nicht wissen, wie wir uns unsere Ziele richtig setzen sollen. Denn die Umsetzung deiner Ziele beginnt schon in der Phase, der Zielsetzung. Wer gute Methoden der Zielsetzung kennt, erreicht diese auch mit höherer Wahrscheinlichkeit.

Und jetzt die gute Nachricht: Jeder kann diese Methoden lernen und sich erfolgreich Ziele setzen. Auch du! Glaub mir, auch ich habe mich nie zu diesen Personen gezählt, die sich Ziele vornehmen und sie auch erreichen, aber es gibt ein paar Tricks, mit denen es leichter geht.

Einen kleinen Disclaimer gibt es natürlich: Ziele zu erreichen hat viel mit einem starken Willen und auch mit Anstrengung zu tun. Das kann dir niemand abnehmen, aber du kannst es dir leichter machen und ich will dir zeigen, wie es mir gelungen ist, meine Ziele erfolgreich zu formulieren und sie auch zu erreichen.

Gefühle statt Vorsätze

Jedes Jahr aufs Neue tue ich mich etwas schwer mit den Vorsätzen. Dieses Jahr bin ich das Ganze etwas anders angegangen. Ich habe mich nicht gefragt „Was will ich dieses Jahr erreichen?“, sondern „Wie möchte ich mich fühlen?“. Dabei entstand sogleich ein klares Bild in meinem Kopf. Ich möchte mich freier fühlen, gelassener sein, mich fit und gesund fühlen.

Das klingt jetzt vielleicht erst einmal nicht nach einem konkreten Ziel, aber du kannst deine Ziele daraus ableiten. Als nächstes habe ich mich nämlich gefragt, wie ich dieses Gefühl herbeirufen kann. Gelassenheit möchte ich durch Meditation hervorrufen, Gesundheit durch viel Bewegung und eine gesunde Ernährung und freier, indem ich mir tatsächlich mehr Zeit für mich selbst nehme. Das geht natürlich alles noch viel genauer. Deswegen erfährst du im nächsten Abschnitt auch, wie du Ziele richtig formulierst, um sie letztlich auch zu erreichen.

Doch wenn du dich auch mit den Vorsätzen schwer tust, halt bitte kurz inne und frage dich, wie du dich in diesem Jahr fühlen möchtest. Welche Person möchtest du Ende dieses Jahres sein? Und dann frag dich, wie der Weg dahin aussehen könnte, was du verändern kannst, welche Ziele du dir dafür setzen kannst. Bist du soweit? Dann erkläre ich dir jetzt, wie du deine Ziele am besten formulieren solltest.

Ziele richtig formulieren mit der SMART-Methode

Hast du schon mal von der SMART-Methode gehört? Oft starten wir, um so schnell wie möglich irgendetwas zu erreichen. leider straucheln wir dann aber schon nach wenigen Metern, weil die Richtung eigentlich nicht klar ist. Die SMART-Methode soll dabei helfen, unsere Ziele klar zu formulieren und uns so auf wichtigen Schritte bis zu unserem Ziel zu fokussieren.

SMART steht dabei für fünf Kriterien, die gegeben sein sollten, damit dein Ziel klar formuliert ist:

S – Spezifisch

Dein Ziel sollte so klar wie möglich formuliert sein. Vage Formulierungen reichen da leider nicht aus. Versuche dein Ziel so kurz und präzise wie möglich auf den Punkt zu bringen. Anstatt zu sagen: Ich möchte sportlicher sein, schreib lieber: Ich möchte mehr joggen gehen/Yoga machen oder was auch immer du willst.

M – Messbar

Woher weißt du, ob du ein Ziel erreicht hast? Das kannst du im Nachhinein nur eindeutig feststellen, wenn du ein messbares Ziel definiert hast. Besonders einfach ist das, wenn dein Ziel messbare Größen wie eine bestimmte Zeit, Geldsumme oder Menge enthält. Bei manchen Zielen ist die Messbarkeit etwas schwieriger zu definieren. In diesen Fällen brauchst du dann eine Ersatzgröße.

Du kannst zum Beispiel das Ziel, ich möchte mehr joggen gehen verfeinern, indem du sagst: Ich möchte zwei Mal die Woche für 20 Minuten joggen gehen. Oder wenn dein Ziel ist, deine Beziehung zu einer bestimmten Person zu verbessern, kannst du dich fragen, wie du dieses Ziel messen könntest. Zum Beispiel über die Zeit, die du mit ihr verbringst oder anhand der Worte, die sie dir gegenüber äußert…

A – Attraktiv

Ein Ziel zu erreichen, macht erst dann richtig Spaß, wenn es für dich auch attraktiv ist. Achte darauf, dein Ziel möglichst positiv zu formulieren, sodass es dich dazu anspornt, direkt loszulegen. Anstatt „Ich möchte nicht mehr dick sein“, nimm dir lieber vor „Ich möchte mich fit und wohl in meinem Körper fühlen (indem ich zum Beispiel zwei mal die Woche zum Yoga gehe)“.

R – Realistisch

Wenn du dir selbst zu hochgesteckte Ziele setzt, wirst du dich schnell überfordert und frustriert fühlen. Einfach zu erreichende Ziele spornen dagegen wenig an. Die Kunst ist es, dir realistische Ziele zu stecken, die dich gleichzeitig etwas herausfordern und dich aus deiner Komfortzone holen.

T – Terminiert

Jedes Ziel braucht eine Deadline, einen Zeitpunkt, bis zu dem das Ziel erreicht werden soll. Das sorgt für die nötige positive Spannung, damit du dich aufraffen und dein Ziel verfolgen kannst. Außerdem hilft dir ein fester Zeitrahmen, den Überblick zu bewahren und am Stichtag zu kontrollieren, ob du dein Ziel erreicht hast.

Dein Warum

Dein stärkster Verbündeter auf dem Weg zu deinem Ziel ist dein Warum. Hinter jedem Ziel, dass du dir steckst, sollte ein starkes Warum stehen. Du solltest wissen, wieso genau du dieses Ziel erreichen willst. Welche größere Motivation dahinter steckt. Ein starkes Warum hilft uns dabei, uns aufzuraffen und auch weiterzumachen, wenn es anstrengend wird.

Wenn du nicht weißt, warum du etwas bestimmtes erreichen willst, stell dir die Frage „Aus welchem Motiv heraus, will ich dieses Ziel erreichen“. Manchmal kommt auf diese erste Frage noch keine eindeutige Antwort. Dann kannst du versuchen, noch etwas tiefer zu graben.

Vielleicht hast du dir vorgenommen, mehr Yoga zu machen. Frag dich, warum du dieses Ziel erreichen willst. Wenn dann so etwas kommt wie „Ich möchte fitter werden“, frag dich erneut warum. Warum möchtest du fitter werden? Weil du dich wohler in deinem Körper fühlen möchtest? Warum? Weil du mehr Selbstliebe entwickeln möchtest? Das wäre zum Beispiel ein tolles Warum. Frag solange weiter, bis du das Gefühl hast ein starkes Warum für dich gefunden zu haben oder bis du das Gefühl hast, dass hinter dem Ziel eigentlich kein starkes Warum steht. Vielleicht ist dieses Ziel dann nicht das richtige für dich und du solltest dich auf etwas anderes fokussieren, dass du wirklich erreichen möchtest.

Ziel in Teilziele zerlegen

Große Ziele sind vor allem eins: Angsteinflößend. Sie lähmen uns und lassen uns zögern. Als ich dieses Blog starten wollte, hatte ich das Gefühl, vor einem riesigen Berg an Aufgaben zu stehen und ich wusste überhaupt nicht, wo ich anfangen sollte. Ich war so überfordert, dass ich beinahe nicht angefangen hätte.

Anstatt alles hinzuschmeißen, habe ich einen guten Ratschlag in die Tat umgesetzt. Ich habe mir mein großes, beängstigendes Ziel in Teilziele aufgeteilt. Das war nicht nur viel motivierender, sondern ich hatte plötzlich eine wirkliche Handlungsanleitung und wusste, welchen Schritt ich als erstes gehen musste. Es muss also nicht immer gleich der Marathon sein. Ein 400-Meter-Lauf reicht erstmal aus.

Prioritäten setzen

Eines ist klar: Du kannst nicht auf jeder Hochzeit tanzen. Genauso kannst du auch nicht zehn Ziele auf einmal erreichen. Wenn wir zu viele Dinge auf einmal wollen, verlieren wir den Fokus, kommen in Zeitnot und auf einmal haben wir kein einziges unserer Ziele erreicht. Nimm dir stattdessen erst einmal ein Ziel vor, das du unbedingt erreichen willst und dann mach es zu deiner Priorität. Tu alles, um dieses Ziel zu erreichen und überfordere dich nicht, indem du fünf andere Ziele hinzunimmst.

Ich habe zum Beispiel mehrere Ziele für  2019, die ich gerne erreichen möchte und stecke mir für jedes Ziel einen bestimmten Zeitrahmen, in dem ich mich nur auf ein Ziel konzentriere. Erst danach wird das nächste Ziel in Angriff genommen.

Kleine Erfolge feiern

Erfolgserlebnisse helfen uns, motiviert zu bleiben und weiterzumachen. Sei daher nicht zu hart mit dir, sondern feiere auch kleine Erfolge. Such dir dafür etwas aus, was dir wirklich Freude macht, aber nichts mit deinem Ziel zu tun hat. Wenn du dir zum Beispiel vorgenommen hast, etwas abzunehmen, wäre es kontraproduktiv, deinen Erfolg mit einer großen Tafel Schokolade zu feiern 🙂

Stattdessen kannst du dir zum Beispiel eine Massage gönnen oder ein neues, schönes Kleidungsstück, auf das du schon länger ein Auge wirfst oder einen Tag richtig schön ausspannen. Finde kleine, aber feine Möglichkeiten, dich selbst für deine Teilerfolge zu feiern. Das kann unglaublich motivierend sein.

Vereinbarungen mit dir selbst treffen

Dieser Punkt hat mir wirklich enorm geholfen. Ich bin ein Mensch, der es hasst, Vereinbarungen zu brechen. Deswegen habe ich angefangen, Vereinbarungen mit mir selbst zu treffen. Für mich funktioniert das am besten, wenn ich diese Vereinbarung schriftlich festhalte. Das gibt jeder Vereinbarung eine Art offiziellen Charakter und motiviert zusätzlich.

Das könnte dann zum Beispiel so aussehen:

Von heute an werde ich jeden Tag für zehn Minuten meditieren, weil ich weiß, dass es mir hilft, in stressigen Situationen ruhig zu bleiben. Weil es mir zu mehr Gelassenheit und Leichtigkeit verhilft und mir hilft, fokussierter und klarer zu sein. Unabhängig davon, wie erschöpft ich bin oder wie wenig Zeit ich habe, ich werde diese zehn Minuten für mich finden, um zu meditieren. Ich werde meine Meditationspraxis zu meiner Priorität machen. Hiermit verpflichte ich mich mir gegenüber, alles zu tun, um diesem Ziel täglich gerecht zu werden.

Sei nicht dein stärkster Kritiker

Natürlich freue ich mich für dich, wenn du jedes deiner Ziele hundertprozentig erreichst. Ich selbst nehme mir auch vor, meine Ziele so gut wie möglich zu erreichen. Doch wir sind nicht perfekt und das Leben verläuft nicht immer, wie wir es uns wünschen. Es kann vorkommen, dass du eines oder mehrere deiner Ziele nicht erreichst oder zumindest nicht in der Form oder in dem Zeitrahmen, die du dir vorgenommen hast. Davon geht die Welt nicht unter. Geh nicht zu hart mit dir ins Gericht und erinnere dich daran, auch kleine Erfolge zu feiern.

Ziele zu setzen und sie auch zu erreichen, braucht manchmal einfach Geduld. Mach dich nicht verrückt, wenn der Erfolg sich nicht so schnell einstellt, wie erwartet oder du dein Ziel nur teilweise erreicht hast. Deine Reise geht weiter. Das einzige, was zählt, ist, dass du es wirklich willst und es jeden Tag aufs Neue versuchst. Sei geduldig mit dir und nimm den Prozess an. Mit der Zeit wirst du deine Ziele erreichen, auch wenn du dafür hin und wieder Umwege oder „Wartezeiten“ in Kauf nehmen musst. Bleib dran!

Was sind deine Ziele in diesem Jahr?

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Möchtest du in diesem Jahr achtsamer sein? Hier findest du meine besten Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag.

Möchtest du endlich mit dem Meditieren beginnen. In  diesem Blogartikel erkläre ich dir, wie du als Anfänger am besten mit dem Meditieren beginnst.

Was sind deine Ziele für dieses Jahr? Teil es gern mit mir in den Kommentaren.

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