Kraftvolle Fragen für deinen Jahresrückblick

Kraftvolle Fragen für deinen Jahresrückblick

Weihnachten und Silvester stehen kurz vor der Tür. Für mich ist das der perfekte Zeitpunkt, um das alte Jahr noch einmal zu reflektieren. Ich erkläre, warum mir dieses Ritual so wichtig ist und welche Fragen du dir für deinen persönlichen Jahresrückblick stellen kannst.

Wieso überhaupt ein Jahresrückblick?Kraftvolle Fragen für deinen Jahresrückblick

Ich persönlich liebe es, am Ende des Jahres noch einmal die vergangenen Monate zu reflektieren und so gut ins neue Jahr zu starten. Mein Jahresrückblick ist für mich ein tolles und entschleunigendes Ritual, das mir sehr viel Kraft schenkt und mich mehr mit mir selbst verbindet.

Solch ein Jahresrückblick führt dir noch einmal vor Augen, was im letzten Jahr gut gelaufen ist und welche Erfolge du hattest. Das schenkt meiner Meinung nach unheimlich viel Positivität und Motivation für das kommende Jahr. Denn oft vergessen wir, wie viel wir eigentlich in einem Jahr geschafft und erlebt haben.

Ein Jahresrückblick hilft dir aber auch, Misserfolge, Hindernisse und Negatives noch einmal zu reflektieren und schließlich loslassen zu können. So kannst du frisch und ohne alten Ballast ins neue Jahr starten. Die Erkenntnisse, die du aus dem alten Jahr ziehen konntest, kannst du direkt mit ins neue nehmen und mit Schwung im Januar starten.

Mach den Jahresrückblick zu deinem Ritual

Du kannst deinen Jahresrückblick ganz nach deinem Geschmack gestalten. Falls du es lieber kurz und knackig magst, such dir ein paar kurze Fragen aus, die du in wenigen Stichworten beantworten kannst. Dein Jahresrückblick muss kein Roman werden. Du kannst dein Jahr auch in einer Mindmap zusammenfassen oder ein Bild malen, wenn du künstlerisch veranlagt bist.

Wenn du dir wie ich gern länger Zeit nimmst, um das letzte Jahr noch einmal zu reflektieren, zelebriere diesen Moment. Nimm dir Zeit, mach es dir mit einer Tasse Tee auf der Couch oder an einem anderen Ort gemütlich und denke über jede Frage genau nach.

Du kannst daraus ein richtiges kleines Ritual machen. Ich zünde mir dabei gern eine Kerze an, trinke eine Tasse Tee und schalte eventuell etwas leise Musik an. Das Wichtigste ist jedoch, dass du dir Zeit nur für dich nimmst. Denn so ein Jahresrückblick ist eine sehr persönliche Angelegenheit.

Kraftvolle Fragen für deinen Jahresrückblick

Ich habe einige Fragen zusammengestellt, die du dir stellen kannst, um dein vergangenes Jahr zu reflektieren. Diese Liste dient dabei nur als Inspiration. Du kannst dir gern einige herauspicken, Fragen abwandeln oder noch mehr hinzufügen.

  • Mit welchen drei Wörtern kann ich das vergangene Jahr beschreiben?
  • Was habe ich Neues gelernt?
  • Wer oder was hat mich im vergangenen Jahr berührt?
  • Worauf bin ich stolz? Welche Erfolge konnte ich im vergangenen Jahr feiern?
  • Welchen Hindernissen oder Schwierigkeiten bin ich im letzten Jahr begegnet?
  • Welche Menschen haben mich begleitet?
  • Von welchen Menschen oder Dingen habe ich mich im vergangenen Jahr verabschiedet?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Was habe ich im vergangenen Jahr zum ersten Mal gemacht?
  • Welche Ereignisse werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen?
  • Gibt es besonders wertvolle Erfahrungen, die ich gemacht habe?
  • Was hat mir im vergangenen Jahr Energie geraubt?
  • Was habe ich mir Gutes getan? Wodurch habe ich mir Selbstliebe gezeigt?
  • Welche Entscheidung ist mir schwergefallen?
  • Welche gute Entscheidung habe ich gefällt?
  • Was hätte ich nicht geglaubt, wenn es mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte?
  • Welche neuen Gewohnheiten habe ich im letzten Jahr in mein Leben integriert?
  • Welcher persönliche Wunsch oder Traum ist in Erfüllung gegangen?
  • Womit habe ich zu wenig Zeit verbracht?
  • Welche Ängste oder Sorgen, die ich im letzten Jahr hatte, haben sich als unbegründet herausgestellt?
  • Welche Erkenntnisse nehme ich aus dem letzten Jahr mit?

Über manche Fragen wirst du länger nachdenken müssen, andere wirst du schnell aus dem Bauch heraus beantworten können. Nimm dir so viel Zeit, wie du brauchst. Ein Jahresrückblick ist auch gleichzeitig ein tolles Ritual der Achtsamkeit. Ich schreibe mir die Antworten gern auf und würde dir das auch empfehlen. Du kannst die Fragen aber natürlich auch in Gedanken durchgehen oder mit jemandem darüber sprechen.

Jetzt bin ich aber gespannt und freue mich, wenn du in den Kommentaren mit uns teilst, mit welchen drei Wörtern du das vergangene Jahr für dich zusammenfassen würdest. Ich mache mal den Anfang: Träume, Entwicklung, Spiritualität.

Fotocredit:

shutterstock.com / Rawpixel / 454802308

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen Impuls zu einem Jahresrückblick. Der hat Spaß gemacht. 🙂
    Meine 3 Worte zu 2018: Umbruch, Trauer und Klarheit.

    Übrigens habe ich auch dank dir und deinem Blog inzwischen mit Yoga angefangen. Ich geh 1x die Woche zu einem Kurs, übe aber auch Zuhause weiter. Das tut mir wirklich gut. Vielen Dank für deine Impulse. 😉
    Ich wünsche dir wundervolle Weihnachten und einen tollen Start in 2019.
    Liebe Grüße
    Jessica

    1. Liebe Jessica,
      danke für deinen wundervollen Kommentar. Der hat mir wirklich ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Ich finde es so toll, dass du mit dem Yoga begonnen hast und wünsche dir für deinen Weg von Herzen alles Gute 🙂

      Ich wünsche dir und deinen Lieben wundervolle Weihnachten und einen guten Rutsch 🙂
      Jenny

Antworten