veganer Flammkuchen mit mediterranem Gemüse Rezept

Veganer Flammkuchen mit mediterranem Gemüse

Flammkuchen, Flammekueche oder tarte flambée. Die schmackhafte Leckerei aus dem Elsass hat viele Namen. Spätestens seit meinem Auslandsjahr in Frankreich bin ich ein absoluter Fan dieser Köstlichkeit. Da sie leider in der traditionellen Version mit Speck und Sauerrahm nicht vegan daherkommt, habe ich mich ans Werk gemacht und eine vegane Version kreiert.

Flammkuchen à la Veganista

Rezept für veganen Flammkuchen mit mediterranem Gemüse

Knusprig und dünn muss er sein, der perfekte Flammkuchen. Für die Creme habe ich einen selbstgemachten Cashew-Frischkäse verwendet. Das passt geradezu perfekt als Sauerrahmersatz. Beim Belag kannst du kreativ werden. Ich habe mich ganz traditionell für Zwiebeln entschieden. Für die salzige Note, die in der traditionellen Variante der Speck gibt, habe ich getrocknete Tomaten genommen und den Flammkuchen zusätzlich mit Zucchinistreifen und Tomaten getoppt. In der Spargelsaison passt grüner Spargel auch ganz toll. Wie gesagt, deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

veganer Flammkuchen mit mediterranem Gemüse Rezept

Veganer Flammkuchen mit mediterranem Gemüse

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Ruhezeit 30 Minuten
Arbeitszeit 25 Minuten
Portionen 2 Flammkuchen

Zutaten

Teig

  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Kokosblütenzucker

Cashew-Schmand

  • 100 g Cashews (eingeweicht)
  • 1/2 Zitrone
  • 2 EL Hefeflocken (optional: helle Miso)
  • Salz, Pfeffer

Belag

  • 1 Zwiebel
  • Gemüse nach Wahl (Ich habe Tomate und Zucchini benutzt)
  • 10-12 getrocknete Tomaten

Anleitungen

  1. Cashews 5-6 Stunden oder über Nacht einweichen. Alternativ kannst du die Cashews auch für 10-15 Minuten in Wasser kochen, sodass sie schön weich werden und sich einfacher mixen lassen.

  2. Alle trockenen Zutaten für den Teig bis auf die Hefe und den Zucker in eine Schüssel geben und mischen. Die Hefe mit dem Zucker in lauwarmem Wasser auflösen.

  3. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und am besten mit den Händen zu einem Teig kneten.

  4. Die Schüssel mit einem Küchentuch abgedeckt für 30 Minuten an einen warmen Ort stellen (Tipp: Ich schalte meist das Licht im Ofen an und stelle die Schüssel hinein. Das reicht völlig aus, damit der Teig aufgeht).

  5. Während der Teig geht, die Cashews mit Zitronensaft und Hefeflocken in einen Standmixer geben und zu einer cremigen Masse verarbeiten. Gegebenenfalls etwas Wasser hinzufügen.

  6. Cashewkäse mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  7. Zwiebeln und Gemüse für den Belag in Scheiben beziehungsweise Streifen schneiden.

  8. Backofen auf 200 Grad vorheizen.

  9. Nach 30 MInuten den Teig halbieren und mit bemehlten Händen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einem dünnen Fladen ausbreiten. Genauso mit der anderen Hälfte des Teiges verfahren.

  10. Die Teigfladen mit jeweils der Hälfte des Cashewkäses bestreichen und die Zwiebeln, sowie das Gemüse bis auf die getrockneten Tomaten darauf verteilen.

  11. Den Flammkuchen für 15 Minuten im Ofen backen. Erst nach circa 12 Minuten die kleingeschnittenen, getrockneten Tomaten darüber verteilen, da diese sonst schwarz werden.

  12. Flammkuchen herausnehmen, zerteilen und genießen.

Wenn du auf Knuspriges stehst, kann ich dir neben diesem leckeren Flammkuchen auch meine Zucchini-Cracker empfehlen. Die sind nicht nur glutenfrei, sondern auch super einfach zu machen!

Bist du auch ein Flammkuchen-Fan? Was kommt bei dir auf den knusprigen Fladen?

Viel Spaß beim Nachmachen und Schlemmen!

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